Woran erkennt man einen wirklich guten Kratzbaum? Ein umfassender Ratgeber vom Hersteller
Autor: Leszek Zamarlik
Seit mehr als 22 Jahren beschäftige ich mich mit der Entwicklung und Herstellung von Kratzbäumen für Katzen. Katzen selbst begleiten mich sogar noch länger – seit etwa 35 Jahren. In dieser Zeit konnte ich nicht nur ihr Verhalten beobachten, sondern auch die Art und Weise, wie sie unterschiedliche Konstruktionen nutzen.
Ich habe Kratzbäume gesehen, die auch nach vielen Jahren noch stabil waren und ihre Funktion problemlos erfüllten. Ich bin aber auch Konstruktionen begegnet, die auf Fotos sehr beeindruckend aussahen, jedoch bereits nach wenigen Wochen zu wackeln begannen, sich lockerten oder beschädigt wurden.
Dieser Ratgeber wurde nicht erstellt, um ein bestimmtes Kratzbaummodell zu bewerben. Er ist auch keine Rangliste von Herstellern und kein Vergleich einzelner Anbieter.
Ich möchte vor allem zeigen, woraus ein wirklich guter Kratzbaum besteht, welche Elemente den größten Einfluss auf seine Haltbarkeit und Sicherheit haben und was man vor dem Kauf oder direkt nach Erhalt des Produkts selbst überprüfen kann.
Auf den ersten Blick sehen viele Kratzbäume ähnlich aus. Wir erkennen mit Sisalseil umwickelte Säulen, eine Bodenplatte, Liegeflächen, eine Höhle und Schlafplätze. Deshalb ist es manchmal schwer zu verstehen, warum eine Konstruktion einige Hundert Euro kostet, während eine andere, scheinbar sehr ähnliche, zwei- oder dreimal so teuer ist.
Die wichtigsten Unterschiede befinden sich jedoch häufig an Stellen, die auf Produktfotos kaum zu erkennen sind. Dazu gehören unter anderem der innere Aufbau der Säulen, die Wandstärke der Hülsen, die Qualität des Seils, die Ausführung der Verbindungen, die für die Liegeflächen verwendeten Materialien sowie die gesamte Anordnung der Konstruktion.
Man sollte außerdem bedenken, dass ein Kratzbaum kein gewöhnliches Möbelstück ist, auf dem eine Katze lediglich ruhig liegt. Katzen springen mit Anlauf darauf, stoßen sich von den Säulen ab, klettern, strecken sich mit ihrem gesamten Körpergewicht und ändern abrupt ihre Bewegungsrichtung. Wird die Konstruktion von mehreren Katzen genutzt, werden die Belastungen noch größer.
Ein Kratzbaum sollte daher nicht ausschließlich anhand seiner Höhe, der Anzahl der Schlafplätze, des Säulendurchmessers oder seines attraktiven Aussehens beurteilt werden. Entscheidend sind die gesamte Konstruktion und die Art, wie alle Komponenten zusammenarbeiten.
In den folgenden Abschnitten erkläre ich, worauf man achten sollte, welche Fragen man dem Verkäufer stellen kann und welche Details Anlass zur Vorsicht geben sollten.
1. Wie ist eine professionelle Kratzsäule aufgebaut?
Eine Säule kann wie eines der einfachsten Bauteile eines Kratzbaums wirken. Von außen sehen wir meist eine runde Hülse, die mit Sisalseil umwickelt ist. Deshalb achten viele Menschen in erster Linie auf ihren Durchmesser.
In Wirklichkeit gehört die Säule zu den wichtigsten Elementen der gesamten Konstruktion. Die Katze schlägt ihre Krallen hinein, stützt ihr Körpergewicht daran ab, klettert, streckt sich und stößt sich beim Spielen häufig mit großer Kraft von ihr ab.
Über die Qualität und Haltbarkeit einer Kratzsäule entscheiden mehrere Faktoren:
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Durchmesser und Qualität des Sisalseils;
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Art der Verdrillung der Fasern;
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Genauigkeit und Spannung beim Wickeln;
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Stärke und Qualität der inneren Hülse;
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Aufbau der Säulenenden;
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Art der Befestigung der Verbindungselemente;
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Größe der eingesetzten Mutter.
Erst das Zusammenspiel all dieser Eigenschaften ergibt eine Säule, die einer intensiven und jahrelangen Nutzung standhalten kann.
Sisalseil – der Durchmesser spielt wirklich eine Rolle
Das Sisalseil ist der Teil der Säule, der direkt mit den Krallen der Katze in Kontakt kommt. Es nutzt sich beim Kratzen ab, weshalb seine Eigenschaften einen großen Einfluss auf die Haltbarkeit des gesamten Bauteils haben.
Einer der grundlegenden Parameter ist der Seildurchmesser. Gleichzeitig gehört er zu den wenigen Merkmalen, die der Kunde relativ leicht erkennen, vergleichen und nach Erhalt des Produkts sogar selbst messen kann.
Grundsätzlich enthält ein dickeres Seil mehr Material. Die Katze benötigt daher mehr Zeit, um es abzunutzen. Der Durchmesser ist jedoch nicht der einzige Faktor, der die Haltbarkeit des Sisals beeinflusst.
Beim Betrachten des Seils sollte man auf Folgendes achten:
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den tatsächlichen Durchmesser;
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eine gleichmäßige Stärke über die gesamte Länge;
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Dichte und Festigkeit der Verdrillung;
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die Menge kurzer, abstehender Fasern;
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die sorgfältige Ausführung der einzelnen Stränge.
In unseren Konstruktionen verwenden wir viersträngiges Seil. Vier einzelne Stränge werden zu einem kompakten Seil verdrillt, das beim Wickeln und während der späteren Nutzung seine Form gut behält.
Die Bezeichnung „natürlicher Sisal“ allein sagt daher noch nicht viel aus. Entscheidend sind sowohl die eingesetzte Materialmenge als auch die Qualität der Fasern und die Ausführung des fertigen Seils.
[PLATZ FÜR EIN FOTO: Nahaufnahme eines viersträngigen Sisalseils, möglichst mit sichtbarer Messung des Durchmessers]
Die Art der Seilwicklung
Auch ein dickes und hochwertiges Seil bietet keine ausreichende Haltbarkeit, wenn es zu locker oder ungleichmäßig aufgewickelt wurde.
Die einzelnen Windungen sollten sehr eng aneinanderliegen. Zwischen ihnen dürfen keine sichtbaren Lücken bleiben, da die Krallen der Katze diese mit der Zeit vergrößern. Das Seil kann sich dadurch verschieben, auseinanderziehen oder von der Oberfläche der Säule lösen.
Ebenso wichtig ist eine gleichmäßige Seilspannung. Sie sollte über die gesamte Länge der Säule aufrechterhalten werden – von der ersten bis zur letzten Windung.
In der professionellen Produktion werden Säulen mit Spezialmaschinen gewickelt. Sie ermöglichen es, die richtige Seilspannung konstant zu halten und gleichzeitig jede weitere Windung sehr fest an die vorherige zu pressen.
Dadurch entsteht eine kompakte, gleichmäßige Oberfläche, die sich während der Nutzung nicht verschiebt.
Bei der Beurteilung einer fertigen Säule sollte man prüfen, ob:
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die Windungen gleichmäßig und dicht angeordnet sind;
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keine deutlich sichtbaren Lücken vorhanden sind;
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sich das Seil unter Druck mit der Hand nicht verschiebt;
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die Spannung über die gesamte Länge ähnlich ist;
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die Seilenden dauerhaft gesichert wurden.
Einige dieser Eigenschaften lassen sich bereits auf guten Produktfotos erkennen. Ungleichmäßige Windungen, deutliche Abstände oder örtlich gelockertes Seil sollten nicht ignoriert werden.
[PLATZ FÜR EIN FOTO: maschinelles Wickeln einer Säule oder Nahaufnahme korrekt aneinandergepresster Seilwindungen]
Was befindet sich unter dem Seil?
Unter dem Sisalseil befindet sich der eigentliche Körper der Säule, meist eine mehrlagige Papierhülse. Umgangssprachlich wird sie häufig als Kartonrohr bezeichnet. Sie sollte jedoch nicht mit einem gewöhnlichen, dünnen Rohr aus einfacher Pappe verglichen werden.
Eine gute Hülse besteht aus mehreren Papierlagen, die unter hoher Spannung aufgewickelt und miteinander verklebt werden. Ihre Festigkeit hängt von mehreren Faktoren ab:
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der Wandstärke;
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der Qualität des verwendeten Papiers;
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der Qualität des Klebstoffs zwischen den Lagen;
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der Genauigkeit und Spannung beim Wickeln.
Eine korrekt gefertigte Hülse sollte eine kompakte, nahezu einheitliche Struktur bilden. Im Querschnitt sollten keine Hohlräume, losen Lagen oder Stellen sichtbar sein, an denen sich das Papier leicht voneinander trennt.
Der Kunde kann selbstverständlich weder die verwendete Papiersorte noch die Eigenschaften des Klebstoffs oder die Genauigkeit des gesamten Produktionsprozesses beurteilen. Das Endergebnis lässt sich jedoch überprüfen.
Am einfachsten lässt sich die Wandstärke prüfen
Der grundlegende Parameter, der sichtbar und messbar ist, ist die Wandstärke der Hülse.
In den von uns hergestellten Säulen verwenden wir Hülsen mit einer Wandstärke von mindestens 10 mm. Sie gewährleisten eine ausreichende Steifigkeit der Säule und ermöglichen gleichzeitig eine solide Befestigung der Säulenenden.
Wenn man nach Erhalt eines Kratzbaums feststellt, dass die Hülsenwand lediglich 2–3 mm dick ist, halte ich sie für deutlich zu dünn – insbesondere für eine hohe oder intensiv genutzte Konstruktion.
Eine so dünne Hülse kann eingedrückt werden, sich in einzelne Lagen aufspalten oder brechen. Vor allem bietet sie den Säulenenden jedoch keinen ausreichend starken Halt. Wenn sich diese lockern oder aus der Hülse herausgerissen werden, kann der gesamte Kratzbaum seine Stabilität verlieren.
In einem solchen Fall würde ich vor der Montage ernsthaft überlegen, ob das Produkt überhaupt genutzt werden sollte. Bei einer großen oder hohen Konstruktion geht es nicht mehr nur um Haltbarkeit, sondern auch um die Sicherheit der Katze.
Was kann man nach Erhalt des Kratzbaums erkennen?
Vor Beginn der Montage lohnt es sich, die Säulen von den Enden aus zu betrachten. Auf diese Weise kann man Folgendes überprüfen:
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die tatsächliche Wandstärke;
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die Dichte des Querschnitts;
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sichtbare Zwischenräume zwischen den Lagen;
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Ablösungen und bröckelndes Material;
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die Stabilität des die Säule abschließenden Bauteils.
Eine gute Hülse sollte steif, kompakt und gleichmäßig sein. Ist ihre Wand sehr dünn, lässt sie sich leicht eindrücken, spaltet sie sich in Schichten oder sind im Querschnitt Hohlräume sichtbar, sollte dies ernsthafte Zweifel hervorrufen.
In einer solchen Situation ist es vernünftiger, den Verkäufer vor der Montage und vor der Nutzung durch die Katze zu kontaktieren.
[PLATZ FÜR EIN FOTO: Querschnitt einer mehrlagigen Papierhülse mit einer Wandstärke von mindestens 10 mm]
Holzstopfen und M10-Mutter
An beiden Enden der Hülse befindet sich ein Bauteil, das wir in unserer Produktion umgangssprachlich als Stopfen bezeichnen. In ihm sitzt die Mutter, über die die Säule mit einer Liegefläche, der Bodenplatte oder einem weiteren Element des Kratzbaums verbunden wird.
Der Stopfen ist daher nicht lediglich ein Verschluss der Säule. Er nimmt die Belastungen auf, die während der Nutzung der gesamten Konstruktion entstehen.
In unseren heutigen Säulen fertigen wir ihn aus etwa 4 cm starkem Mehrschichtsperrholz. Darin wird eine M10-Einschlagmutter eingesetzt.
Sperrholz kann Kräfte aus unterschiedlichen Richtungen gut aufnehmen. Die entsprechende Stärke des Stopfens ermöglicht es, die Mutter stabil einzusetzen und das gesamte Bauteil fest mit der Hülse zu verbinden.
Bei vielen günstigeren Kratzbäumen wird anstelle eines solchen Stopfens ein Kunststoffflansch verwendet, der in die Hülse gedrückt oder eingeschlagen wird. In seiner Mitte befindet sich üblicherweise eine M6- oder M8-Mutter.
Nach meiner langjährigen Erfahrung sind Kunststoffflansche als Säulenabschluss keine dauerhafte Lösung. Sie können sich lockern, brechen oder aus der Hülse herausgerissen werden.
Die Flansche werden meistens verklebt und zusätzlich mit Klammern befestigt, die durch die Wand der Hülse gehen. Ist diese sehr dünn, haben die Klammern zu wenig Material, in dem sie sich ausreichend verankern können. Durch die ständigen Bewegungen der Säule können sie die Hülse nach und nach aufreißen, bis der gesamte Flansch herausgerissen wird.
Bei einem hohen Kratzbaum ist dies nicht mehr nur eine Frage der Haltbarkeit. Wird das Ende einer der unteren Säulen beschädigt, kann die gesamte Konstruktion ihre Stabilität verlieren. Besonders gefährlich ist dies bei deckenhohen Kratzbäumen oder Deckenspannern.
[PLATZ FÜR EIN FOTO: Stopfen aus Mehrschichtsperrholz mit eingesetzter M10-Einschlagmutter]
Warum verwenden wir bei großen Kratzbäumen M10-Muttern?
Ein großer Kratzbaum muss mit sehr großer Kraft verschraubt werden. Nur dann lockern sich die Verbindungen beim Rennen, Springen und Klettern der Katzen nicht nach und nach.
Bei einem kleinen Kratzbaum, der aus einer Bodenplatte, einer kurzen Säule und einem leichten Liegeplatz besteht, kann eine kleinere Mutter ausreichen. Bei einer hohen, mehrstöckigen Konstruktion sieht die Situation völlig anders aus.
M6- oder M8-Muttern und -Schrauben erlauben keine so große Anzugskraft wie M10-Verbindungen. Beim Versuch, sie sehr fest anzuziehen, kann das Gewinde leichter beschädigt, die Mutter zerstört oder aus dem Bauteil herausgerissen werden, in dem sie befestigt ist.
Aus diesem Grund halte ich eine M10-Mutter bei großen Kratzbäumen für den erforderlichen Mindeststandard. Diese Einschätzung basiert nicht auf Theorie, sondern auf langjähriger Erfahrung mit der Herstellung, Montage und Nutzung solcher Konstruktionen.
Auch eine M10-Mutter allein löst das Problem nicht, wenn sie in einem schwachen Kunststoffflansch oder einer dünnen Hülse sitzt. Alle Bestandteile müssen miteinander zusammenarbeiten:
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eine dickwandige Hülse;
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ein solider Stopfen;
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eine stabil eingesetzte M10-Mutter;
-
eine ausreichend belastbare Liegefläche oder Bodenplatte.
Erst eine solche Kombination ermöglicht es, den Kratzbaum sehr fest zu verschrauben und die Verbindungen über viele Jahre stabil zu halten.
Wie sollte man eine Säule vor der Montage prüfen?
Nach Erhalt des Kratzbaums lohnt es sich, alle Säulen vor Beginn der Montage zu kontrollieren. Von den Säulenenden aus lassen sich die grundlegenden Konstruktionsmerkmale leicht überprüfen.
Man sollte auf Folgendes achten:
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die tatsächliche Wandstärke der Hülse;
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die Art des verwendeten Stopfens oder Flansches;
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die Größe der eingesetzten Mutter;
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die Stabilität des gesamten Säulenendes;
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mögliche Risse, Ablösungen oder lockere Bauteile.
Der Stopfen sollte sich weder drehen noch herausziehen oder seitlich bewegen lassen. Auch die Mutter darf sich nicht unabhängig vom restlichen Teil der Säule bewegen.
Wenn das Säulenende bereits vor der Montage wackelt, beseitigt ein starkes Anziehen der Schraube nicht die Ursache des Problems. Es kann das Spiel lediglich vorübergehend verdecken und die Beschädigung eines schwachen Bauteils sogar beschleunigen.
Ist die Hülse selbst sehr dünn, lässt sie sich eindrücken, löst sie sich in Schichten auf oder wurde sie während des Transports beschädigt, sollte sie nicht in einer hohen Konstruktion montiert werden. In diesem Fall ist es sinnvoller, das Problem dem Verkäufer zu melden, bevor die Katze den Kratzbaum benutzt.
Warum reicht der Säulendurchmesser allein nicht aus?
Der Durchmesser der Säule ist wichtig, zeigt aber nicht, wie die Säule im Inneren aufgebaut ist.
Zwei Säulen mit identischem Außendurchmesser können eine völlig unterschiedliche Haltbarkeit besitzen. Die eine kann über eine dickwandige Hülse, einen Stopfen aus Sperrholz, eine M10-Mutter und ein dickes, korrekt gewickeltes Seil verfügen.
Die andere kann eine sehr dünne Hülse, Kunststoffflansche mit M6- oder M8-Muttern und locker gewickelten Sisal besitzen.
Auf einem Foto können beide nahezu identisch aussehen.
Beim Kauf eines Kratzbaums sollte man daher nicht nur den Säulendurchmesser prüfen, sondern ebenfalls:
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Durchmesser und Aufbau des Sisalseils;
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die Genauigkeit der Wicklung;
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die Wandstärke der Hülse;
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die Ausführung der Säulenenden;
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die Größe der verwendeten Muttern;
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die Stabilität aller Bauteile vor der Montage.
Wenn ein Hersteller lediglich von „dicken und stabilen Säulen“ schreibt, aber keine konkreten Angaben zu ihrem Aufbau macht, sollte man nach Details fragen.
[PLATZ FÜR EINE ZEICHNUNG: vollständiger Querschnitt der Säule – Sisalseil, Hülse mit mindestens 10 mm Wandstärke, etwa 4 cm starker Stopfen aus Mehrschichtsperrholz und M10-Einschlagmutter]
2. Die Konstruktion des Kratzbaums – was entscheidet wirklich über seine Stabilität?
Solide Säulen sind sehr wichtig, gewährleisten jedoch allein noch nicht die Stabilität des gesamten Kratzbaums. Selbst hochwertige Bauteile können so miteinander verbunden werden, dass die Konstruktion schwankt, sich neigt oder sich auf einer Seite anhebt, wenn die Katze darauf springt.
Die Stabilität eines Kratzbaums wird vor allem beeinflusst durch:
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Größe und Steifigkeit der Bodenplatte;
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Anordnung der Säulen;
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Lage des Schwerpunkts;
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Größe und Anordnung der Liegeflächen und Schlafplätze;
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Qualität der Verbindungen;
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korrektes Verschrauben der Konstruktion.
Ein guter Kratzbaum sollte als ein zusammenarbeitendes Gesamtsystem entworfen werden und nicht als zufällige Zusammenstellung von Säulen, Liegeflächen und Schlafplätzen.
Die Bodenplatte des Kratzbaums
Die Bodenplatte überträgt das Gewicht der gesamten Konstruktion auf den Fußboden. Sie sollte ausreichend groß, schwer und steif sein.
Entscheidend ist jedoch nicht nur ihre Größe. Ebenso wichtig sind die Anordnung der Säulen und der oberen Elemente. Wenn die Säulen nahe am Rand stehen und die Liegeflächen oder Schlafplätze weit zu einer Seite hinausragen, kann selbst eine große Bodenplatte nicht ausreichend stabil sein.
In unseren Konstruktionen fertigen wir die Bodenplatten aus 36 mm starkem Mehrschichtsperrholz. Diese Stärke sorgt für eine hohe Steifigkeit und verhindert, dass sich die Bodenplatte unter Belastung deutlich durchbiegt.
Die Anordnung der Säulen
Die Säulen sollten ein stabiles Tragsystem bilden und Belastungen möglichst direkt auf die Bodenplatte übertragen.
Ein Kratzbaum, der auf einer einzigen senkrechten Säulenlinie aufgebaut ist, ist gegenüber seitlichen Belastungen weniger widerstandsfähig als eine Konstruktion mit mehreren sinnvoll verteilten Stützpunkten.
Dies ist bei hohen Kratzbäumen besonders wichtig, da selbst ein geringes Spiel im unteren Bereich der Konstruktion an der Spitze deutlich stärker spürbar ist.
Der Schwerpunkt
Große Höhlen, breite Liegeflächen und hoch angebrachte Schlafplätze haben einen erheblichen Einfluss auf die Stabilität des Kratzbaums.
Je schwerer ein Bauteil ist und je höher sowie weiter entfernt es sich vom Mittelpunkt der Bodenplatte befindet, desto größere Kräfte wirken auf die unteren Säulen und Verbindungen. Ein hoher Kratzbaum mit einer kleinen Bodenplatte wird daher nicht allein durch die Verwendung dicker Säulen stabil.
Das Gewicht der gesamten Konstruktion sollte möglichst gleichmäßig verteilt sein.
Auch die Liegeflächen versteifen die Konstruktion
Liegeflächen dienen nicht ausschließlich als Sitz- oder Schlafplätze. Sie verbinden die Säulen miteinander und versteifen den gesamten Kratzbaum.
Sind sie zu dünn oder bestehen sie aus einem Material, das sich leicht durchbiegt, bewegen sie sich bei jeder Nutzung durch die Katze. Mit der Zeit kann dadurch Spiel an den Verbindungsstellen entstehen.
In unseren Kratzbäumen fertigen wir die Liegeflächen aus 18 mm starkem Mehrschichtsperrholz. Es gewährleistet eine ausreichende Steifigkeit, insbesondere wenn eine Liegefläche mehrere Säulen verbindet oder über den Stützpunkt hinausragt.
[PLATZ FÜR FOTOS: Bodenplatte aus 36 mm starkem Sperrholz und eine beispielhafte Liegefläche aus 18 mm starkem Sperrholz]
Ein schwerer Kratzbaum ist nicht automatisch stabil
Ein hohes Gewicht hilft, kann Konstruktionsfehler aber nicht ausgleichen.
Auch ein schwerer Kratzbaum kann schwanken, wenn seine Bodenplatte zu klein ist, die Säulen ungünstig angeordnet wurden, obere Elemente weit zu einer Seite hinausragen oder die Verbindungen locker sind.
Die Stabilität sollte daher nicht ausschließlich anhand des Gewichts, der Höhe oder der Anzahl der Säulen beurteilt werden. Entscheidend ist die richtige Konstruktion des gesamten Kratzbaums.
Wie lässt sich die Stabilität eines Kratzbaums überprüfen?
Nach der Montage sollte der Kratzbaum mit der gesamten Fläche seiner Bodenplatte gleichmäßig auf dem Fußboden stehen. Er sollte sich bei leichtem Druck nicht hin und her bewegen und keine Ecke der Bodenplatte sollte sich anheben.
Es lohnt sich zu prüfen, ob:
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die Bodenplatte vollständig auf dem Fußboden aufliegt;
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die Säulen senkrecht stehen;
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sich die Liegeflächen nicht drehen oder durchbiegen;
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sich die Konstruktion nicht deutlich zu einer Seite neigt;
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bei Druck keine lockeren Verbindungen hörbar arbeiten.
Eine geringe elastische Bewegung kann bei einem hohen Kratzbaum normal sein. Es dürfen jedoch kein Spiel, keine klopfenden Geräusche und keine voneinander unabhängigen Bewegungen einzelner Bauteile auftreten.
Bleibt ein korrekt montierter Kratzbaum instabil, kann die Ursache in seiner Konstruktion, einer zu kleinen Bodenplatte oder einer ungünstigen Anordnung der Elemente liegen.
3. Konstruktionsmaterialien und Schutz der Oberflächen
Bei einem guten Kratzbaum ist nicht nur die Stärke der Liegeflächen und der Bodenplatte wichtig, sondern auch das Material, aus dem sie hergestellt wurden.
In unseren Konstruktionen verwenden wir Mehrschichtsperrholz. Im Vergleich zu Spanplatten oder MDF ist es wesentlich widerstandsfähiger gegen Durchbiegen, mechanische Beschädigungen, ausbrechende Kanten und das Herausziehen von Befestigungselementen.
Dies ist bei einem Kratzbaum von großer Bedeutung, da er ständig in unterschiedliche Richtungen belastet wird. Katzen springen auf die Liegeflächen, stoßen sich von ihnen ab und versetzen die gesamte Konstruktion in Bewegung. Sperrholz hält solchen Belastungen und auch einem wiederholten Auf- und Abbau gut stand.
Spanplatten brechen an Bohrungen und Befestigungsstellen deutlich leichter aus. MDF besitzt zwar eine gleichmäßigere Struktur, ist jedoch ebenfalls empfindlich gegenüber beschädigten Kanten und bietet Schrauben keinen so dauerhaften Halt wie hochwertiges Sperrholz.
Die Lackierung ist von großer Bedeutung
Selbst bestes Sperrholz sollte ausreichend geschützt werden. Eine hochwertige Lackschicht schützt vor Verschmutzungen, Feuchtigkeit, Abrieb und Kratzern und erleichtert gleichzeitig die Reinigung des Kratzbaums.
Nach meinen Marktbeobachtungen werden bei den meisten angebotenen Kratzbäumen – auch bei Konstruktionen aus Sperrholz – einfache und vergleichsweise günstige wasserbasierte Lacksysteme verwendet. Diese Beschichtungen werden häufig nur in wenigen Schichten aufgetragen und bieten keine besonders hohe mechanische Widerstandsfähigkeit.
Die Angabe, dass ein Bauteil lackiert wurde, sagt daher allein wenig über seine Haltbarkeit aus. Entscheidend sind die Qualität der verwendeten Produkte, die Vorbereitung der Oberfläche, die Anzahl der Schichten und die Art des Auftragens.
Bei unseren Kratzbäumen verwenden wir ein mehrschichtiges Spritzlackiersystem. Zunächst tragen wir zwei Schichten einer speziellen Grundierung auf, anschließend zwei Schichten eines harten Acryllacks.
Nach vollständiger Aushärtung entsteht eine widerstandsfähige Oberfläche, die jahrelanger Nutzung, regelmäßiger Reinigung und dem Kontakt mit Katzenkrallen gut standhält. Die von uns eingesetzten Beschichtungen sind auch für intensiv genutzte Oberflächen vorgesehen, beispielsweise für Treppen in öffentlichen Gebäuden.
Bei farblich gebeizten Kratzbäumen dient die Beizung ausschließlich dazu, den gewünschten Holzfarbton zu erzielen. Anschließend durchlaufen die Bauteile genau denselben Schutzprozess: zwei Grundierungsschichten und zwei Schichten eines harten Acryllacks.
Dadurch erhalten sowohl naturbelassenes Sperrholz als auch farblich behandelte Bauteile denselben dauerhaften Schutz.
4. Größe von Liegeflächen, Schlafplätzen und Höhlen
Selbst ein sehr stabiler Kratzbaum erfüllt seine Funktion nicht richtig, wenn seine Liegeflächen, Schlafplätze und Höhlen für die Katze zu klein sind.
Besondere Vorsicht ist bei Produkten geboten, die als „Kratzbäume für große Katzen“ oder „Kratzbäume für Maine Coons“ beworben werden. Eine solche Bezeichnung im Produktnamen bedeutet noch nicht, dass die Konstruktion tatsächlich an eine große Katze angepasst wurde.
Konkrete Maße prüfen
Vor dem Kauf sollten die Maße der einzelnen Bauteile genau geprüft werden und nicht nur die Gesamthöhe des Kratzbaums.
Wenn eine als für große Katzen geeignet beworbene Konstruktion Liegeflächen von lediglich 20 × 20 cm oder 30 × 30 cm besitzt, kann man diese kaum als komfortable und sichere Plätze für ein großes Tier bezeichnen.
Die Katze sollte problemlos auf die Liegefläche steigen, sich drehen und ihren gesamten Körper sicher positionieren können. Das gilt auch für Schlafplätze – entscheidend ist die tatsächlich nutzbare Fläche und nicht nur das im Produkttext angegebene Außenmaß.
Besonders geprüft werden sollten:
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die Maße der Liegeflächen;
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die tatsächlich nutzbare Liegefläche der Schlafplätze;
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die Innenmaße der Höhlen;
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die Größe der Eingänge;
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die Abstände zwischen den einzelnen Ebenen.
Ein guter Kratzbaum sollte einen komfortablen Weg von der Bodenplatte bis zu den höchsten Plätzen bieten. Zu kleine Liegeflächen oder ungünstig angeordnete Ebenen können die Bewegung erschweren, insbesondere für große, ältere oder weniger bewegliche Katzen.
Eine Höhle sollte eine echte Konstruktion besitzen
Bei vielen günstigen Kratzbäumen besteht das als Höhle bezeichnete Element in Wirklichkeit nur aus einem leichten Gestell, das mit Bezugsstoff bespannt wurde. Die Wände besitzen keine steife Konstruktion und die Form der Höhle wird hauptsächlich durch den gespannten Stoff gehalten.
Eine solche Lösung kann auf einem Foto attraktiv aussehen, ist jedoch meist nur wenig widerstandsfähig gegenüber Druck, Verformungen und intensiver Nutzung. Der Stoff kann sich dehnen, das Gestell kann sich verbiegen und die gesamte Höhle verliert schnell ihre ursprüngliche Form.
Bei einem Kratzbaum für eine große Katze sollte die Höhle stabile Wände, einen steifen Boden und eine Konstruktion besitzen, die sich unter dem Gewicht des Tieres nicht verformt.
Vor dem Kauf sollte daher nicht nur die Größe der Höhle, sondern auch ihre Ausführung geprüft werden. Wenn auf den Bildern keine steifen Wände erkennbar sind und das Ganze wie ein über ein dünnes Gestell gespannter Stoff wirkt, sollte man berücksichtigen, dass es sich nicht um ein vollwertiges Konstruktionselement handelt.
Die Bezeichnung „für große Katzen“ reicht nicht aus
Ein Kratzbaum für eine große Katze muss als gesamte Konstruktion entsprechend entworfen sein. Eine größere Säule oder ein einzelner großer Schlafplatz reicht nicht aus, wenn die übrigen Liegeflächen sehr klein sind, die Höhle keine steife Konstruktion besitzt und die Übergänge zwischen den Ebenen zu eng ausfallen.
Auch die Säulen müssen an die Größe der Katze angepasst sein. Sie sollten einen ausreichenden Durchmesser besitzen, um größere Belastungen stabil zu übertragen, und lang genug sein, damit die Katze sich auf die Hinterbeine stellen und ihren gesamten Körper beim Kratzen ausstrecken kann.
Am besten lässt sich das Produkt anhand konkreter Maße und Fotos beurteilen, auf denen der tatsächliche Aufbau der einzelnen Bauteile zu erkennen ist. Macht der Hersteller hierzu keine Angaben, sollte man vor dem Kauf nach weiteren Informationen fragen.
5. Bezugsstoffe – Haltbarkeit, Verarbeitung und Waschbarkeit
Der Bezugsstoff beeinflusst nicht nur das Aussehen des Kratzbaums. Ebenso wichtig sind seine Widerstandsfähigkeit gegenüber gezogenen Fäden, die Art seiner Befestigung und die Möglichkeit, ihn sauber zu halten.
Bei unseren Kratzbäumen verwenden wir zwei Arten der Ausführung: dauerhaft bezogene Bauteile sowie abnehmbare Bezüge und Kissen, die auf lackiertem Sperrholz befestigt werden.
Dauerhaft bezogene Kratzbäume
Bei dauerhaft bezogenen Kratzbäumen sind die Liegeflächen und die übrigen Bauteile auf beiden Seiten mit Stoff bezogen. Alle Verbindungsstellen des Stoffes sind an den Kanten verborgen, sodass die Katze keinen Zugang zu Nähten, Klammern oder anderen Befestigungselementen hat.
Vor dem Beziehen werden sämtliche Kanten sorgfältig geschliffen und geglättet. Dies ist wichtig, da scharfe oder ungenau bearbeitete Kanten den Stoff von innen mit der Zeit durchscheuern könnten.
Eine korrekt ausgeführte Polsterung sollte daher:
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über die gesamte Fläche eng anliegen;
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keine sichtbaren Befestigungen aufweisen;
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keine für die Katze erreichbaren Nähte oder Klammern besitzen;
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an den Kanten gegen Durchscheuern geschützt sein.
Widerstandsfähigkeit der Stoffe gegen gezogene Fäden
Alle von uns verwendeten Bezugsstoffe werden vom Stoffhersteller auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Kratzen und Fadenziehen getestet. In diesen Tests erhielten sie die höchste Bewertung – fünf Sterne.
Das Testergebnis der Stoffoberfläche allein ist jedoch nicht immer ausreichend. Eine Katze dringt mit der Kralle tief in den Stoff ein und kann auch an der unteren Schicht hängen bleiben.
Viele übliche Möbelstoffe besitzen auf der Rückseite eine elastische und glatte Beschichtung. Obwohl ihre Außenseite widerstandsfähig sein kann, greift die Kralle leichter in die untere Schicht und zieht Fasern nach außen.
Deshalb bestellen wir einen Teil unserer Stoffe mit einer speziellen Baumwollrückseite. Von außen können sie genauso aussehen wie Stoffe aus gewöhnlichen Polstergroßhandlungen, ihre Unterseite ist jedoch besser an die Nutzung durch Katzen angepasst.
Das bedeutet nicht, dass der Stoff vollständig gegen absichtliches Kratzen resistent wird. Eine geeignete Rückseite reduziert jedoch deutlich das Risiko gezogener Fasern und erhöht die Haltbarkeit der Polsterung.
Abnehmbare Bezüge, Kissen und Polsterauflagen
Bei Kratzbäumen aus lackiertem Sperrholz werden weiche Bezüge, Kissen und Polsterauflagen mit Klettverschlüssen befestigt. Sie lassen sich einfach abnehmen, waschen, trocknen und wieder anbringen.
Jedes dieser Elemente verfügt über ein eingenähtes Pflegeetikett. Die empfohlene Waschtemperatur beträgt 40 °C.
Bevor ein neuer Stoff in die Produktion aufgenommen wird, durchläuft er mehrere Dutzend Wasch- und Trockengänge im Wäschetrockner. Im Rahmen unserer Tests prüfen wir ihn außerdem bei einer Waschtemperatur von 60 °C. Für die tägliche Nutzung empfehlen wir jedoch die auf dem Pflegeetikett angegebene Temperatur von 40 °C.
Während der Tests kontrollieren wir unter anderem:
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das Einlaufen des Stoffes;
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die Farbbeständigkeit;
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den Erhalt der ursprünglichen Form;
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die Widerstandsfähigkeit gegen Pilling;
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das Aussehen der Oberfläche nach wiederholtem Waschen und Trocknen.
Erst ein Material, das wiederholte Wasch- und Trockengänge gut übersteht, wird für die reguläre Produktion zugelassen. Dadurch können abnehmbare textile Elemente häufig gereinigt werden, ohne schnell ihre Form, Farbe oder Gebrauchseigenschaften zu verlieren.
6. Qualitätskontrolle
Die meisten Holzelemente unserer Kratzbäume bearbeiten wir mit hoher Präzision auf CNC-Fräsmaschinen nach zuvor erstellten Entwürfen und Produktionsprogrammen. Dadurch lassen sich gleichmäßige Abmessungen, eine genaue Positionierung der Bohrungen und die korrekte Passung aller Bauteile gewährleisten.
Nach der Bearbeitung durchlaufen die Elemente den bereits beschriebenen mehrschichtigen Lackierprozess oder werden in die Polsterabteilung weitergeleitet. Anschließend werden sie einer detaillierten optischen und qualitativen Kontrolle unterzogen.
Nur Bauteile, die den Standards unseres regulären Sortiments entsprechen, gelangen in die weitere Produktion. Etwa 20 % der hergestellten Teile werden in dieser Phase aufgrund optischer Unregelmäßigkeiten aussortiert, beispielsweise wegen:
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natürlicher Verfärbungen des Holzes;
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Ästen oder Unterschieden in der Holzstruktur;
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kleiner Fehlstellen oder Unebenheiten in der Lackschicht;
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geringfügiger Mängel an der Polsterung;
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anderer optischer Unregelmäßigkeiten.
Wenn ein Bauteil seine volle Festigkeit und Nutzungssicherheit behält, kann es für ein B-Ware-Produkt verwendet werden. Teile mit Konstruktionsfehlern oder Beschädigungen, die die Haltbarkeit des Kratzbaums beeinträchtigen könnten, werden nicht für die weitere Produktion zugelassen.
Die letzte Qualitätskontrolle findet unmittelbar vor dem Verpacken statt. An dieser Stelle kommen die Bauteile aus den einzelnen Produktionsabteilungen zusammen:
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lackierte und bezogene Liegeflächen und Bodenplatten;
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mit Sisalseil umwickelte Säulen;
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Höhlen und Schlafplätze;
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genähte Bezüge, Kissen und Polsterauflagen;
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Montagematerial.
Jedes Teil wird von einem erfahrenen Mitarbeiter erneut angesehen und überprüft. Bei Bedarf werden ausgewählte Bauteile außerdem probeweise miteinander verbunden, um sicherzustellen, dass Bohrungen, Befestigungspunkte und Maße korrekt zusammenpassen.
Erst nach dieser abschließenden Kontrolle wird das vollständige Set zum Verpacken weitergegeben. Auf diese Weise überprüfen wir nicht nur die Qualität der einzelnen Teile, sondern auch, ob alle Elemente des konkreten Kratzbaums ein korrekt aufeinander abgestimmtes Set bilden.
7. Wie kann man die Qualität eines Kratzbaums selbst überprüfen?
Viele der wichtigsten Informationen lassen sich bereits vor dem Kauf überprüfen. Es lohnt sich, die Produktbeschreibung, die Fotos und die angegebenen Maße genau zu betrachten. Fehlen bestimmte Angaben, sollte man den Verkäufer danach fragen.
Vor dem Kauf sollte man besonders auf Folgendes achten:
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den Durchmesser der Säulen und des Sisalseils;
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die Maße der Liegeflächen, Schlafplätze und Höhlen;
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das Material und die Stärke der Bodenplatte und Liegeflächen;
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die Konstruktion der Höhlen;
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die Anordnung der einzelnen Ebenen;
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die Verfügbarkeit von Ersatzteilen;
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Angaben zur Reinigung der textilen Elemente.
Die Kaufentscheidung sollte nicht ausschließlich auf Bezeichnungen wie „stabil“, „für große Katzen“ oder „Maine-Coon-Kratzbaum“ beruhen. Entscheidend sind konkrete Maße und technische Informationen.
Was sollte man nach Erhalt des Kratzbaums prüfen?
Vor Beginn der Montage lohnt es sich, alle Bauteile genau zu kontrollieren.
Geprüft werden sollten:
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Stärke und Qualität der Hülsen im Inneren der Säulen;
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Art und Stabilität der Befestigungselemente der Säulen;
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Größe der eingesetzten Muttern;
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Genauigkeit der Seilwicklung;
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Qualität der Lackierung oder Polsterung;
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Kanten der Liegeflächen und Bodenplatte;
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Übereinstimmung aller Bauteile mit der Montageanleitung.
Es sollten keine sichtbaren Risse, Ablösungen, lockeren Enden, herausstehenden Klammern oder beschädigten Verbindungen vorhanden sein.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn die Säulen sehr dünne Hülsen besitzen und sich die darin befindlichen Kunststoffflansche bewegen, drehen oder seitlich verschieben lassen. In einer solchen Situation würde ich ernsthaft überlegen, ob der Kratzbaum überhaupt montiert werden sollte.
Ein sehr starkes Anziehen der Schrauben kann sichtbares Spiel möglicherweise vorübergehend verringern, repariert jedoch weder eine schwache Hülse noch ein instabiles Befestigungselement. Bei einem großen oder hohen Kratzbaum kann die Beschädigung einer der unteren Säulen dazu führen, dass sich die gesamte Konstruktion neigt oder umfällt.
Ein solches Produkt kann daher nicht nur schnell beschädigt werden, sondern auch eine Gefahr für die Katze und für Menschen in der Nähe darstellen. Wenn die Konstruktionselemente bereits vor der Montage ernsthafte Zweifel hervorrufen, sollte man den Verkäufer kontaktieren und eine Rückgabe des Produkts in Betracht ziehen.
Nach der Montage sollte der Kratzbaum gleichmäßig stehen und alle Bauteile müssen fest verschraubt sein. Liegeflächen und Säulen dürfen sich nicht unabhängig vom restlichen Teil der Konstruktion bewegen.
Wenn ein korrekt montierter Kratzbaum weiterhin deutlich schwankt, sich die Bodenplatte auf einer Seite anhebt oder eines der Elemente sichtbares Spiel aufweist, sollte die Katze ihn nicht benutzen. Zunächst sollte die Montage erneut überprüft werden. Bleibt das Problem bestehen, ist der Verkäufer zu kontaktieren.
Denken Sie an das regelmäßige Nachziehen des Kratzbaums
Alle Bauteile des Kratzbaums sollten bei der Montage mit großer Kraft angezogen werden. Katzen rennen, springen und stoßen sich von der Konstruktion ab. Daher können sich einzelne Verbindungen im Laufe der Nutzung leicht lockern.
Die Stabilität des Kratzbaums sollte regelmäßig überprüft werden. Bei Bedarf sind alle Säulen und Schrauben erneut festzuziehen. Besondere Aufmerksamkeit sollte den unteren Konstruktionselementen gelten, da sie die größten Belastungen aufnehmen.
Wenn Sie einen Kratzbaum unseres Unternehmens nutzen, können alle Säulen und Innensechskantschrauben mit sehr großer Kraft angezogen werden. Bei Bedarf kann eine Verlängerung für den Inbusschlüssel oder ein geeignetes Elektrowerkzeug verwendet werden.
Die von uns eingesetzten gehärteten Innensechskantschrauben, M10-Muttern und übrigen Verbindungselemente wurden für sehr hohe Belastungen entwickelt. Auf diese Verbindungen gewähren wir eine lebenslange Garantie.
Bei der Montage ist lediglich darauf zu achten, dass die Schraube gerade in die Mutter eingeführt wird. Wird sie schräg eingeschraubt, kann das Gewinde beschädigt werden.
8. Ersatzteile, Service und Renovierung des Kratzbaums
Ein guter Kratzbaum sollte kein Wegwerfprodukt sein. Vor dem Kauf lohnt es sich zu prüfen, ob sich nach einigen Jahren verschlissene Teile austauschen, einzelne Elemente renovieren oder Serviceleistungen des Herstellers in Anspruch nehmen lassen.
Für unsere Kratzbäume bieten wir unter anderem:
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Säulen und Verbindungselemente;
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Liegeflächen, Schlafplätze und weitere Konstruktionsteile;
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Bezüge, Kissen und Polsterauflagen;
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vollständige Textilsets passend zu den einzelnen Kratzbaummodellen;
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Renovierungsleistungen für ausgewählte Bauteile.
Bei Kratzbäumen aus lackiertem Sperrholz können Bezüge, Kissen und Polsterauflagen jederzeit selbst abgenommen und durch neue ersetzt werden. Für die einzelnen Modelle sind fertige Textilsets erhältlich, mit denen sich das Aussehen des gesamten Kratzbaums einfach auffrischen lässt.
Wir renovieren ebenfalls dauerhaft bezogene Bauteile. Wenn der Stoff nach vielen Jahren abgenutzt ist oder der Kunde seine Farbe ändern möchte, können Liegeflächen, Bodenplatten und andere Teile neu bezogen werden.
Auch eine erneute Lackierung von Sperrholzelementen ist möglich. Dadurch lassen sich Oberflächen auffrischen, auf denen nach langer Nutzung Kratzer, Abriebstellen oder andere Gebrauchsspuren entstanden sind.
Wir bieten außerdem eine Neubewicklung von Kratzsäulen mit Sisalseil an. Kunden senden uns gelegentlich Säulen, die sechs, sieben oder mehr Jahre genutzt wurden. Diese erhalten ein neues Sisalseil und können anschließend weiterverwendet werden.
Ein Bauteil muss nicht immer vollständig verschlissen sein. Manchmal besitzt es weiterhin seine volle Festigkeit, sieht aber nicht mehr ansprechend aus. Durch eine Renovierung kann sein Erscheinungsbild erneuert werden, ohne den gesamten Kratzbaum ersetzen zu müssen.
Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Serviceleistungen ist bei großen und soliden Konstruktionen besonders wichtig. Wenn der Kratzbaum weiterhin stabil ist, ist es wesentlich sinnvoller, einzelne Elemente zu ersetzen oder zu renovieren, als das gesamte Produkt nach einigen Jahren zu entsorgen.
9. Zusammenfassung – woran erkennt man wirklich einen guten Kratzbaum?
Ein guter Kratzbaum lässt sich nicht anhand eines einzigen Parameters beurteilen. Dicke Säulen, eine große Höhe oder attraktive Fotos reichen nicht aus, wenn die übrigen Bauteile schlecht ausgeführt oder ungünstig angeordnet wurden.
Vor dem Kauf sollte man insbesondere Folgendes prüfen:
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Durchmesser und Qualität des Sisalseils;
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Genauigkeit der Seilwicklung;
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Stärke und Qualität der Hülsen;
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Aufbau der Säulenenden;
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Verwendung von M10-Muttern bei großen Konstruktionen;
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Steifigkeit der Bodenplatte und der Liegeflächen;
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Anordnung der Säulen und Lage des Schwerpunkts;
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Qualität der Lackierung und der Polsterung;
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Anpassung von Liegeflächen, Schlafplätzen, Höhlen und Säulenlängen an die Größe der Katze;
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Ausführungsqualität und Qualitätskontrolle;
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Reinigungs- und Waschmöglichkeiten der textilen Elemente;
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Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Reparaturen und Serviceleistungen.
Nicht jede Katze benötigt dieselbe Konstruktion. Eine kleinere Sphynx oder Russisch Blau hat andere Anforderungen als eine große Norwegische Waldkatze oder Maine Coon. Die Maße von Liegeflächen, Schlafplätzen, Höhlen und Säulen sollten daher an die tatsächliche Größe, das Gewicht und die Beweglichkeit des Tieres angepasst werden.
Ein guter Kratzbaum sollte stabil, sicher, komfortabel für die Katze und auch nach vielen Jahren noch reparierbar sein. Deshalb sollte man nicht nur auf Aussehen und Preis achten, sondern vor allem auf die verwendeten Materialien, die Konstruktion und die konkreten technischen Angaben des Herstellers.